Evangelisches Zentrum für Beratung in Höchst
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 Projekte

 

Gruppe für Kinder aus getrennt lebenden oder geschiedenen Familien Mehr...

 

Baby- und Kleinkindsprechstunde Mehr...

 

Beschützter Umgang Mehr...

 

Videogestützte Erziehungsberatung Mehr...

 

Kinderschutz Mehr...

 

Online - Beratung Mehr...

 

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Gruppe für Kinder aus getrennt lebenden oder geschiedenen Familien

 

In unserer täglichen Beratungsarbeit nimmt das Thema Trennung und Scheidung seit Jahren einen unverändert hohen Stellenwert ein. Für die betroffenen Familien kommt es zu einschneidenden Veränderungen und emotionalen Belastungen, mit denen die Kinder oft alleine bleiben und die sich noch lange nach der Trennung auswirken können. Eltern wissen darum und suchen nach Hilfen, damit ihre Kinder die Trennung besser verarbeiten können.

 

Wir bieten daher eine Gruppe für acht- bis elfjährige Kinder aus Trennungsfamilien an, in der sie sich mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen auseinandersetzen können. Gruppen dieser Art haben sich in den letzten Jahren zur Unterstützung der betroffenen Kinder und ihrer Familien bewährt. Ziel eines solchen Angebotes ist es, den Kindern eine angemessene Bewältigung des Scheidungsgeschehens sowohl auf kognitiver als auch emotionaler Ebene zu ermöglichen. Im Vordergrund steht dabei die Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls.

 

Die Gruppe findet im Evangelischen Zentrum für Beratung in Höchst, Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt, Tel.: 069/ 7593672-10 statt. Sie beginnt mit einem Einführungselternabend am 19.09.2017, in der Zeit von 18:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr. Für die Kinder startet die Gruppe am Mittwoch, den 20.09.2017 und findet dann wöchentlich (außer in den Herbstferien) bis zum 13.12.2017 in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Anmeldungen sollten möglichst bald erfolgen.

 

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Baby- und Kleinkind-Sprechstunde

BabybildViele Fragen zur Entwicklung und Erziehung Ihres Kindes können direkt nach der Geburt oder im Laufe der ersten drei Lebensjahre auftauchen. Wir suchen gemeinsam mit Ihnen nach Antworten bei Problemen wie häufigem Schreien, Schlafschwierigkeiten, Fütterproblemen, Trennungsangst, starkem Trotzen, Stressbewältigung und allem Anderen, was Ihnen Sorgen bereitet.

   

Rufen Sie einfach an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym in der Familien-, Erziehungs- und Jugendberatung im Evangelischen Zentrum für Beratung in Höchst, Leverkuser Straße 7, 65929 Frankfurt am Main, Tel 069 759367210

 

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Beschützter Umgang
(Der im Originaltext verwendete Begriff "Begleiteter Umgang" wurde hier ersetzt durch "Beschützter Umgang". Der Begleitete Umgang ist nur eine Form des Angebots "Beschützter Umgang", Anm. der Red.)  

 

Beschützter Umgang - Was ist das?

 

Beschützter Umgang ist ein Unterstützungsangebot für Familien mit schwerwiegenden Konflikten bei der Gestaltung des Kontaktes eines Kindes mit einem Elternteil oder einer anderen für das Kind wichtigen Bezugsperson.

  • aufgrund der Trennung der Eltern Kinder mit einem Elternteil nicht zusammenleben, und

  • regelmäßige Kontakte zwischen dem Kind und einem Elternteil entweder gar nicht stattfinden oder aber so konflikthaft oder problembelastet sind, dass eine Gefährdung des Wohls des Kindes befürchtet werden muss.

Anlässe für eine Umgangsbegleitung können z.B. sein:

  • schwerwiegende Konflikte zwischen den Eltern, die zu einem Kontaktabbruch geführt haben.

  • lange unterbrochener Kontakt zwischen einem Elternteil und einem Kind bzw. bisher noch gar nicht bestehende Kontakte.

  • Ablehnung des Umgangs durch das Kind.

  • Problemverhalten auf Seiten des umgangsberechtigten Elternteils, z.B. Alkohol- oder Drogensucht, erwiesene oder befürchtete Vernachlässigung oder Misshandlung des Kindes, Verdacht auf sexuellen Missbrauch, psychische Erkrankungen des Elternteils.

  • Gefahr oder Befürchtung einer Kindesentführung ins Ausland.

Ziel eines beschützten Umgangs ist:

  • den Kontakt zwischen einem Kind und einem Elternteil wieder herzustellen oder überhaupt erst aufzubauen,

  • den Aufbau einer positiven, das Kind in seiner Entwicklung fördernden Elternbeziehung zu unterstützen,

  • die Kooperationsmöglichkeiten der Eltern im Hinblick auf die gemeinsamen Kinder zu fördern.

In der praktischen Umsetzung bedeutet beschützter Umgang:

  • Die Durchführung und Begleitung von Eltern-Kind-Kontakten in einem geschützten Rahmen,

  • die Beratung beider Eltern zur Gestaltung gemeinsamer Elternschaft nach Trennung und Scheidung,

  • Bearbeitung bestehender Konflikte zwischen den Eltern, Unterstützung der Eltern bei der Entwicklung und Umsetzung tragfähiger Umgangsregelungen.

Aus: Eine Chance für Kinder und Eltern: Begleiteter Umgang. Hrsg.: Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf e.V.), 2002. Herzlichen Dank an den Verband für die freundliche Genehmigung des Abdrucks.

 

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Videogestützte Erziehungsberatung

 

Im Januar 2004 starteten wir das Projekt „Videogestützte Erziehungsberatung“ für Ratsuchende unseres Einzugsgebiets. Durch die videogestützte Erziehungsberatung werden chronische Konflikte in der Interaktion zwischen Eltern und Kindern positiv beeinflusst. Wir arbeiten mit Kindern und Jugendlichen aller Alterstufen oder integrieren die Methode in eine Familientherapie.

 

Es wird ein ca. zehnminütiges Videoband von Eltern und Kindern in einer alltäglichen Situation aufgenommen. Die Aufnahme kann auch, von den Ratsuchenden selbst, zu Hause gemacht werden. Die Beraterin arbeitet einige „gut gelungene“ und „weniger gut gelungene“ Eltern-Kind Interaktionen von wenigen Sekunden bis maximal einer Minute aus dem Videomaterial heraus. In der folgenden Beratungsstunde werden diese Sequenzen mit den Eltern und, oder, den Kindern und Jugendlichen angeschaut und durchgearbeitet.

 

Dieses Verfahren ist niedrigschwellig, resourcenorientiert und stärkt vor allem die Bidungssicherheit der Kinder und Jugendlichen. Besonders Eltern aus Multiproblemfamilien ist über die Visualisierung und die überwiegend positive Konnotation ihres Verhaltens, zu mehr Einfühlung in sich selbst und in ihr Kind möglich. Auch Kinder und Jugendliche können in einigen Fällen gut erkennen, dass sie die häufig misslingende Kommunikation mit ihren Eltern mit gestalten und es ihnen ebenfalls möglich ist, diese positiv zu beeinflussen.

 

Unsere Erfahrungen mit den so beratenen Familien sind bislang so positiv, dass diese Methode mittlerweile ein fest integrierter Bestandteil unserer Beratungsarbeit geworden ist.

 

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Kinderschutz: Die Auswirkungen das § 8a auf die Arbeit in der Erziehungsberatungsstelle

 

Wenn in Institutionen des Erziehungs- und Jugendhilfewesens Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls sichtbar werden, sind bestimmte Schritte notwendig. Das bedeutet insbesondere, die Eltern frühzeitig zu unterstützen, zu beraten, und möglichst einvernehmliche Lösungen zu finden mit dem Ziel, ihre Erziehungsfähigkeit zu stärken. Es gilt darüber hinaus, bei den Eltern auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinzuwirken, und zwar so, dass diese das Kind nicht aus der Einrichtung abmelden; vielleicht, weil sie sich schämen oder angegriffen fühlen. Die Folge wäre, dass der Kontakt zu Eltern und Kind, mit entsprechenden nachteiligen Auswirkungen, verloren geht.

 

In diesem Prozess stehen die pädagogischen Mitarbeiter-/innen zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen Vertrauens- und Datenschutz auf der einen Seite, einer fachlich fundierten Risikoeinschätzung bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung auf der anderen Seite. Um die Mitarbeiter-/innen in dieser schwierigen und verantwortungsvollen Aufgabe zu unterstützen, sieht das Schutzkonzept des ERV bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung in jedem Fall die Hinzuziehung einer insoweit erfahrenen Fachkraft vor.

 

Die Psychologische Beratungsstelle Höchst stellt eine von insgesamt vier insoweit erfahrenden Fachkräften im Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main. Ihre Inanspruchnahme durch Anfragen, insbesondere von Kindertagesstätten, belief sich im Jahr 2008 auf insgesamt zehn Risikoeinschätzungen mit Schutzplanerstellung und weiterführender Beratung.

 

Die Begleitung einiger Fälle geht im neuen Jahr weiter. Hinzu kommen Organisation und inhaltliche Gestaltung von fünf Fortbildungen mit Fachvorträgen zum Thema Kindesschutz und Kindeswohlgefährdung für Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft in Frankfurt sowie für Mitarbeiter-/innen aus unterschiedlichen Fachbereichen des ERV.

 

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Die Online-Beratung - Das "virtuelle Sprechzimmer"

 

2009 hat sich eine Kollegin durch die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) für die "Virtuelle Beratungsstelle" fortgebildet. Sie arbeitet seit März mit acht Stunden pro Woche im Netz

 

Die Onlineberatung wendet sich an Eltern und Jugendliche und wird in verschiedenen Formen angeboten: Einzelmailberatung, Gruppen- und Themenchat und Forum. Im Forum können Ratsuchende Beiträge der bke ohne Registrierung lesen oder sich registriert an der Diskussion beteiligen. Die Fachkraft moderiert und betreut die Nutzer-/innen des Forums bei ihrem Austausch und kommentiert bei Bedarf aus fachlicher Sicht

 

Die Onlineberatung stellt eine wichtige Ergänzung ambulanter Krisenangebote dar. Sie erreicht vor allem Menschen, die in akuten Krisen kein persönliches Gespräch in einer Beratungsstelle möchten.

 

bke-beratung.de

 

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Elternkurs "Kinder im Blick"

 

Was bietet dieser Kurs?Kinder im Blick
Durch die Trennung der Eltern verändert sich vieles für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit besonders viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt gut zu bewältigen. Das ist für die meisten Eltern nicht leicht. Finanzielle Probleme, Konflikte mit dem anderen Elternteil und mehr Stress fordern Kraft, Zeit und Nerven, häufig auf Kosten der Kinder, aber genauso oft auf Kosten des eigenen Wohlbefindens. Dieser Kurs behandelt drei grundlegende Fragen:
Wie kann ich die Beziehung zu meinem Kind positiv gestalten und seine Entwicklung fördern?
Was kann ich tun, um Stress zu vermeiden und abzubauen?
Wie kann ich den Kontakt zum anderen Elternteil im Sinne meines Kindes gestalten?

Grundlagen des Kurses:
„Kinder im Blick“ ist ein wissenschaftlich fundiertes Angebot, das vom Familien-Notruf München und der
Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt wurde. Es hat seine Grundlagen in der Stress- und
Scheidungsforschung.

Besuchen Sie die Homepage:
 www.kinderimblick.de

 

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